24h Rennen am Nürburgring, Juni 2011, Team LiveStrip Tobias Neuser: „Mein bislang größter Erfolg!“ Mit dem überlegenen Klassensieg von Tobias Neuser (Netphen), Fabian Plentz (Hannover) und Thomas Kappeler (Bad Saulgau) endete das 39. ADAC 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Bei den Specials bis 3000 ccm (SP5) hatte das Trio am Steuer des BMW 330i schließlich zwei Runden Vorsprung und belegte zudem den 29. Gesamtrang im Feld der 202 gestarteten Fahrzeuge. „Mein bislang größter Erfolg als Motorsportler“, freute sich Tobias Neuser im Ziel. „Es war einfach nur ein traumhaftes Wochenende!“  Vor über 200.000 Zuschauern entlang der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt machten die drei Piloten vom ersten Meter an deutlich, wer an diesem Wochenende das Maß der Dinge in der SP5 ist. Schon im Training erreichten Neuser (20 Jahre jung), Plentz (23) und Kappeler (27) mit über fünf Sekunden Vorsprung die Klassen-Pole Position. Und auch im Rennen ließen sie sich zu keiner Zeit die Butter vom Brot nehmen – im Gegenteil: Start-Ziel-Sieg und nach 24 Stunden Fahrzeit war der schwarze Bolide mit der Start- Nummer 81 der zweitbeste BMW im Gesamtklassement!  „Dieses ganze Drum und Dran ist einfach der Hammer“, hatte Neuser bereits nach dem Nachttraining mit leuchtenden Augen erzählt. „Trotz der Konzentration auf das Wesentliche geht das nicht spurlos an einem vorbei. Die Lagerfeuer, die Grills, die ganzen Lampen. Ab und zu gehen auch Feuerwerkskörper in den Himmel. Wenn es dann im Auto nach gegrillten Steaks riecht, dann weißt Du: Hier bin ich richtig!“  „Hätte mir vor dem Start einer gesagt, daß im Ziel nur einer der beiden Werks-M3 von Schnitzer vor uns liegt, hätte ich ihn ausgelacht“, sagte der 20jährige bei der Siegerehrung mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Selbst den besten M3 GT4 haben wir noch hinter uns – einfach unglaublich, was wir als Privatteam erreicht haben!“ Bis auf ein kleines Lenkungsproblem lief der BMW 330i wie das berühmter Schweizer Uhrwerk. Und auch die drei Piloten lieferten einen fehlerfreien Job ab, denn der rund 350 PS starke Bolide kam ohne eine Schramme ins Ziel.  „Es ist das größte Rennen der Welt und hierbei so erfolgreich abzuschneiden, macht mich auch ein wenig stolz“, gibt Neuser zu. „Ich muß an dieser Stelle allen ein ganz großes Dankeschön aussprechen, die mit zu diesem Erfolg beigetragen und auch mich persönlich in den letzten Jahren gefördert haben!“ Fotostrecke Tobias Neuser l Friedhofstraße 3 l 57250 Nepthen l Impressum